UNSERE GESCHICHTE

WAS UNS HIER HER GEFÜHRT HAT

Von allen Seiten rücken neue Herausforderungen an uns heran. Vorgaben aus Brüssel, neue Bedürfnisse der Konsument:innen, Klimakrise, Biodiversitätskrise, Corona-Krise.
 

Aber auch Chancen und Herausforderungen durch die Digitalisierung, neue Geschäftsmodelle, technische Innovationen und neue Ansätze in der Landwirtschaft.


Das hat uns motiviert, Landwirtschaft mit den Instrumenten der Zukunftsentwicklung zusammen zu bringen. Um Landwirtschaft ein Stück weit neu zu denken.

Damit helfen wir den Betrieben, konsequenter anzupacken. Nicht nur auf dem Feld oder im Stall! Sondern auch in der gesamten strategischen Aufstellung und Ausrichtung, dem Geschäftsmodell, der Frage nach dem Sinn und Zweck des Betriebs. Bei der Betriebsnachfolge, bei Zukunftsfragen, beim Meistern der großen Aufgaben.

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Chick

WER DAHINTER STECKT

Mein Name ist Simon Steiner, aufgewachsen auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Norddeutschland. Als Experte für Innovation verstehe ich mich als Zukunftsgestalter. Das bedeutet, dass ich mit Organisationen und Betrieben strategisch an ihrer Zukunftsfähigkeit arbeite.

 

Als Dozent und Lehrbeauftragter unterrichte ich an verschiedenen Universitäten. Ich helfe Organisationen (ob gewinnorientiert oder nicht), sich den großen Aufgaben zu stellen und diese zu meistern. Ich helfe agiler zu werden, mehr Perspektive, mehr Ideen, mehr wirtschaftliche und planetare Nachhaltigkeit in die Organisationen zu bringen – und große Veränderungen und Transformationen zu meistern. Ja, im Grunde sich fit für die Zukunft zu machen.

Ich arbeite an diesem Projekt mit freien Expert:innen aus verschiedensten Bereichen und mit unterschiedlichsten Hintergründen zusammen, um den Kulturwandel in der Landwirtschaft behutsam und kompetent zu unterstützen.

WAS QUALIFIZIERT MICH?

Ich bin aufgewachsen zwischen drei landwirtschaftlichen Extremen:


1. Dem kleinen Familienbetrieb meines Großvaters, der damit erfolgreich die Großfamilie ernährte.

 

2. Dem über 1000ha Agrar-Business meines Onkels, das auf Leistungsfähigkeit und Effizienz getrimmt war.

 

3. dem biodynamischen 100ha-Pionier-Betrieb meines Mentors und Familienfreundes, auf dem ich aufgewachsen bin.

 

Größer konnten die Unterschiede kaum sein. Das hat mich geprägt. Meine Sinne und meinen Blick für landwirtschaftliche Herausforderungen geschärft.

 

Trotz dieser Prägung  entschied ich mich, nicht hauptberuflich in die Landwirtschaft zu gehen. Ich studierte in Berlin u.a. Wirtschaftskommunikation. Schließlich habe ich ein Stipendium für Strategische Innovation bekommen. Hierauf habe ich in den letzten 10 Jahren konsequent aufgebaut. Und mich stets mit den Themen Innovation, Geschäftsmodellentwicklung, Zukunftsgestaltung, Unternehmenstransformation, Nachhaltigkeit, Neuer Arbeit, Neuem Unternehmertum etc. befasst. Dies habe ich in großen Transformationsprozessen von Städten und Gemeinden, Universitäten, kleinen, wie großen Unternehmen und Dax-Konzernen zum Einsatz gebracht.

Zuletzt ging mein Fokus stark auf die Landwirtschaft. Ich habe Innovationsmethoden und Startup-Denken mit landwirtschaftlichen Fragestellungen zusammengebracht und mich in Dänemark bei Susanne Pejstrup, einer Pionierin für innovative Ansätze in der Landwirtschaft zum Lean Farming® Master Trainer ausbilden lassen. Daraus entwickelte ich ganzheitliche und weltweit einmalige Prozesse, um Landwirtschaft ganzheitlich neu zu begreifen und in die Zukunft zu führen.

WARUM DAS GANZE?

Kaum ein gesellschaftlicher Bereich wird dieser Tage so kontrovers diskutiert wie die Landwirtschaft. Es gibt die Grabenkämpfe zwischen Bio und Konventionell, es gibt Preisverfall, es gibt Druck aus Brüssel, anspruchsvolle Konsument:innen. Tausende Bäuerinnen und Bauern gehen auf die Straßen um sich Gehör zu verschaffen, weil sie sich gegängelt und nicht verstanden fühlen, weil ihre Nöte nicht ernstgenommen werden. Höfe sterben.

Gleichzeitig gibt es kein Produkt, das ein Mensch näher an sich heran lässt, als ein Lebensmittel – und trotzdem scheinen sich Produzent:innen und Konsument:innen fremder nicht sein zu können.

 

Zu den schwelenden Konflikten zwischen Politik, Gesellschaft und Landwirtschaft gesellen sich, gesamtgesellschaftliche und unbequeme Wahrheiten, die zu ignorieren töricht wäre!

Die Sprache ist u.a. von der Klimakrise.

Die Sprache ist aber auch vom Rückgang der Biodiversität, der Bodenfruchtbarkeit, von Bestäubern und und und.

Neue Geschäftsmodelle müssen her! Geschäftsmodelle, die wirtschaftlich tragfähig sind, zeitgleich aber Mensch und Planet gesund halten. Das ist möglich. Es muss nur gewollt werden.

WAS ALSO TUN?

Im Grunde ist es alles halb so wild. Denn es gibt ebenso viele Lösungen wir Probleme. Man muss sie nur kennen.

Der Ansatz: Anpacken, statt zu meckern. Innovieren, statt zu demonstrieren.

Denn ein Betrieb – ob groß oder klein, ob bio oder konventionell – der jetzt beginnt, die Zukunft in sein betriebliches Selbstverständnis zu integrieren, wird deutlich größere Chancen haben, nicht nur den großen Krisen zu trotzen, sondern vor allem auch fitter und standfester, um viele weitere Herausforderungen zu meistern. Ja, vielleicht sogar weit autonomer auf eigenen Füßen zu stehen und ein deutlich nachhaltigeres Geschäft zu betreiben, als in der permanenten Abhängigkeit von Subventionen – also vom Steuerzahler.

Dazu gehört ein bisschen Mut. Klar. Und eine innere Haltung, die Zukunft gestakten zu wollen. Diese Hürde muss genommen werden.

Dann kommen wir ins Spiel! Aber wir haben mit Zukunftsgestaltung aus sehr viel Erfahrung und teilen diese gern!

WIE GENAU GEHEN WIR VOR?

Wir sind keine klassische Unternehmensberatung. Wir wollen Ihnen auch keine neuen Düngemittel verkaufen. Auch keine Maschinen und keine Wartungsverträge.

Wir folgen dem Zahl-was-du-kannst--Prinzip. Wenn Sie mit uns zusammen arbeiten, können Sie mitentscheiden, wie hoch die Vergütung ist.

Was wir tun:

Wir schauen uns den Betrieb, Ihre Sorgen, die gesamte Ausrichtung einmal genau an. Dann entwickeln wir die Leitplanken für den Transformationsprozess.

Diesen Prozess nennen wir 

"FUTURE FARM DESIGN"

Das hat weder etwas mit Science Fiction noch mit Möbeldesign zu tun. Mit Design ist die gesamte Ausrichtung des Betriebs gemeint. Das Betriebssystem, quasi. Mit Future die Zukunftsfähigkeit des Betriebs.

In diesem Prozess werden vor allem Sie als Expert:innen zu Gestalter:innen. Wir bauen den Rahmen, moderieren, inspirieren, evaluieren und führen durch den Prozess.

 

Garantie: Es ist augenöffnend! Es macht Spaß! Es führt zu umsetzbaren Lösungen! Wir bringen den Betrieb da hin, wo er noch nie war: In die Zukunft!

Haben Sie keine Angst vor der Zukunft! Wir machen den Betrieb dafür fit und nutzen die großen Herausforderungen als Hebel um später besser, gesünder und zukunftsfitter dazustehen, als je zuvor.

Image by Sam Carter

FUTURE FARM DESIGN

Future Farm Design ist ein pragmatischer Innovationsansatz um Landbaubetriebe fit die Zukunft zu machen.

Future Farm Design speist sich aus den gängigsten Innovationsmethoden, der Logik von Start-ups, dem Geisteshaltung von erfolgreichen Unternehmern und Macherinnen, dem Pragmatismus von Landwirten, der Philosophie des "New Work", dem schlanken Prozessdenken des "Lean Farming®" und dem Fokus des nutzerzentrierten Design.

Future Farm Design hilft, den Betrieb widerstandsfähiger gegen Naturphänomene zu machen, wirtschaftlich unabhängiger und nachhaltiger zu werden, Abfall und Verschwendung zu reduzieren. Mit politischem und gesellschaftlichem Gegenwind konstruktiv zu arbeiten und Unvorhergesehenes zum eigenen Vorteil zu nutzen.

Future Farm Design ist gleichermaßen für konventionelle, wie für Biobetriebe entwickelt worden.

Es macht agiler und flexibler. Es eröffnet neue Horizonte und Möglichkeiten.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!